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Angst – alles wird gut. Oder?

Ein philosophischer Abend über Furcht, Hoffnung und das Ungewisse.

Angst ist selten nur Angst vor etwas. Sie kann warnen, schützen, lähmen – oder uns dazu bringen, genauer hinzusehen. Schon in der Antike fragten Platon, Aristoteles, Epikur und die Stoiker, wann Furcht vernünftig ist, ob man den Tod fürchten sollte und wie sich angesichts einer unsicheren Zukunft ein gutes Leben führen lässt.

Oft trägt Angst ein freundliches Gesicht. Sie heißt dann Rücksicht, Selbstoptimierung oder Professionalität. Sie sorgt dafür, dass wir lieber zustimmen, als zu widersprechen; dass wir den richtigen Ton treffen, statt eine eigene Sprache zu finden; dass wir uns zeigen, ohne uns allzu sehr zu zeigen.

Manchmal ist Angst kaum zu erkennen: Sie steckt darin, den Ton noch einmal zu glätten, eine unbequeme Meinung für sich zu behalten oder das zu posten, was vermutlich niemanden stört. Das kann klug sein. Es kann aber auch dazu führen, dass am Ende alle ähnlich klingen – und niemand mehr sagt, was wirklich auf dem Spiel steht. Wo schützt uns diese Anpassung – und wo macht sie uns stumm?

Gemeinsam gehen wir den vielen Formen des Fürchtens nach: zwischen Vorsicht und Panik, Todesfurcht und Freiheitsangst, Sorge und Hoffnung – und der Frage, wie viel Anpassung wir brauchen, um miteinander auszukommen, und wie viel Eigenständigkeit, um nicht zu verschwinden. Alles wird gut? Vielleicht. Aber was heißt das eigentlich – und was können wir tun, wenn wir es nicht wissen oder es immer schlechter wird?

Denksyndikat 13
04.11.2026
18:30 Open doors
19:00 start
22:00 end

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7 EUR, in cash, on site.

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